Chronik

Die Geschichte des Dresdner Schützenwesens ist eng verbunden mit der Geschichte der Stadt und reicht zurück in die Zeit deren Entstehung die ja bekanntlich weit vor der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1206 lag. Gemäß der mittelalterlichen Wehrordnung waren die Bürger für den Schutz ihrer Stadt selbst verantwortlich und mussten auf Befehl auch Kriegsdienst leisten. Die Armbrust war auf Grund ihrer Reichweite und Durchschlagskraft eine besonders beliebte Waffe des Bürgertums der damaligen Zeit. Ihre treffsichere Handhabung erforderte allerdings viel Übung. Der Rat erkannte dies und begann die regelmäßigen Schießübungen der Armbrustschützen zu fördern, in dem er eine feste Schießstätte baute und unterhielt, sowie den Schützen als Dank und Motivation „Privilegien“ zu Teil werden ließ. So wurde aus der losen Gemeinschaft bald eine Vereinigung mit festen Regeln und Verantwortlichkeiten – die Schützengesellschaft.