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„Dresdner Dreierlei“ – Was zunächst nach einem Hühnereintopf klang entpuppte sich am vergangenen Wochenende als ein von unserer
Gewehr-Trainingsgruppe um Peter Frohberg perfekt organisierten Wettkampf.
Wer fast jedes Wochenende auf einem anderen Schießstand zu Gast ist, hat natürlich den Wunsch auch selbst einmal Gastgeber zu sein. So
entstand der Gedanke, die Gewehrschützen Sachsens, der benachbarten
Bundesländer und Tschechiens zu einem Vergleich in den Disziplinen Luftgewehr,
60 Schuß liegend und Dreistellungskampf einzuladen.
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Der Zeitpunkt war gut
gewählt. In der wettkampfarmen Zeit zwischen den Landes- und den Deutschen
Meisterschaften ist den Schützen jede Möglichkeit willkommen, bei der sie ihr
Leistungsvermögen unter realen Wettkampfbedingungen testen können. Für einen
zusätzlichen Ansporn sorgte die Cup-Wertung, bei der in den beiden Altersgruppen
Nachwuchs und Erwachsene die prozentual zu den Siegerleistungen der letzten
deutschen Meisterschaft höchsten sechs Resultate mit Geldprämien aus den
Startgeldern und von der Firma Lapua gesponsorten Sachpreisen prämiert wurden.
Der Wettkampf war akribisch vorbereitet, was nicht zuletzt daran lag,
dass sich alle Mitglieder der Trainingsgruppe nach Kräften bemühten, sich in
die Vorbereitung und Durchführung einzubringen. Besonders hervorheben muss man
an dieser Stelle sicherlich die sehr informative Gestaltung der Anzeige der
Wettkampfergebnisse durch Tommy Lehmann und Ronny Schönfeld und die sehr ansprechende
Gestaltung der Ausschreibung und Urkunden durch Anne Kowalski. Alle Fäden
liefen bei Elke und Peter Frohberg zusammen. Während Elke dabei stets gewohnt
locker auftrat, war Peter die nervliche Anspannung speziell am zweiten
Wettkampftag schon deutlich anzumerken. Beate hat wie stets still im Hintergrund gewirkt. Aber auch Jan Wandel, dem man
eigentlich keine große Begeisterung für das Gewehrschießen nachsagen kann, hat
sich bei der Vorbereitung und Betreuung der Technik voll engagiert. Das Team
der Schützenhaus-Gaststätte muss an die Stelle mit einem besonderen Lob bedacht
werden. Trotz zeitgleich stattfindender Vogelwiese ist es ihnen gelungen, in
gewohnt guter Qualität für das leibliche Wohle der Wettkampfteilnehmer zu
sorgen.
Die Resonanz auf die Einladung war sehr gut. So konnten wir unter anderem
eine Landesauswahl Türingens sowie Schützen des Olympiastützpunktes Frankfurt/oder und aus dem
tschechischen Hradez Kralove begrüßen. Das spiegelte sich natürlich auch in den
geschossenen Ergebnissen wieder. Es würde sicherlich den Rahmen sprengen, hier
alle guten Leistungen zu kommentieren, aber zumindest die Erstplatzierten der
beiden Cup-Wertungen haben eine spezielle Würdigung verdient. Die Nachwuchswertung gewann Gabi Bulla, Frankfurt/O. mit 97,61% (572
Ringe - 3x20 Juniorinnen A) vor Sebastian Hanske, Weißwasser mit 97,49% (583
Ringe - 60 lgd. Junioren A) und Torsten Müller, Bernau mit 97,39% (560 Ringe –
3x20 Junioren B). Noch ein Stück hochkarätiger ging es in der Wertung ab
Schützenklasse zu. Hier gewann Peter Frohberg, Dresden mit 100,34%, seine 596
Ringe im Wettbewerb 60 Schuss liegend der Altersklasse hätten somit im Vorjahr
zum Sieg bei den Deutschen Meisterschaften gereicht! Den zweiten Platz
belegte Tino Mohaupt, Suhl mit 99,66%
(592 Ringe – LG Schützenklasse), Dritte wurde Elke Frohberg mit 99,65% (563
Ringe – 3x20 Damenaltersklasse).
Trotz aller Anstrengung blieb nach Schluss des Wettkampfes noch die
Zeit, Resümee zu ziehen. Dabei waren sich alle Mitwirkenden einig, den
Wettkampf in dieser Form im nächsten Jahr erneut durchzuführen, verbunden mit
der Hoffnung, dann vielleicht die gesamte Gewehrelite Sachsens und auch alle
die Schützen, die in diesem Jahr nach vorheriger Zusage dann plötzlich noch
abgesagte haben, ganz herzlich in Dresden begrüßen zu können.
Das Wettkampfprotokoll im PDF-Format und eine Fotogalerie folgen in Kürze.
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